Innenminister Joachim Herrmann: "Ausbau der
Sicherheitswacht in Bayern geht voran – vier neue Sicherheitswachten gegründet – zusätzliche Augen und Ohren für die Polizei stärken Sicherheitsempfinden der Bevölkerung"...
Innenminister Joachim Herrmann hat den Bürgermeistern von Burghausen, Krumbach, Penzberg, Schongau grünes Licht für die Gründung einer Sicherheitswacht gegeben. Herrmann: "Mit der Gründung dieser zusätzlichen vier Sicherheitswachten mit weiteren 30 Mitarbeitern haben wir künftig flächendeckend in 63 Städten und Gemeinden Bayerns rund 570 Sicherheitswächter im Einsatz, die die professionelle Arbeit der Polizei unterstützen. Ich freue mich über den Entschluss der Städte und Gemeinden, neue Sicherheitswachten einzurichten. Neben der professionellen Arbeit der Bayerischen Polizei ist dies ein weiteres wichtiges Element bei der Stärkung der Inneren Sicherheit in Bayern". Darüber hinaus wurden die kommunalen Sicherheitswachten in Senden und Vöhringen auf deren Antrag hin in die staatliche Sicherheitswacht aufgenommen. Das bedeutet, dass der Freistaat Bayern für die Finanzierung dieser Einrichtungen in vollem Umfang aufkommt.
Die Sicherheitswacht wurde 1994 in Bayern als Modellprojekt eingeführt und seit 1998 landesweit ausgedehnt. Das Miteinander der Profis von der Polizei mit ehrenamtlichen Sicherheitswächtern habe das Sicherheitsgefühl in der Bevölkerung zusätzlich gestärkt, betonte Herrmann: "Sicherheit ist ein soziales Grundrecht und ermöglicht uns ein Leben in Frieden und Freiheit. Die öffentliche Sicherheit ist Kernaufgabe der Bayerischen Polizei und ich weiß sie dort auch in sehr guten Händen. Wir brauchen aber auch die Mitverantwortung, das Engagement und die Hilfe unserer Bürger. Die Damen und Herren der Sicherheitswacht sind ein außerordentlich positives Beispiel für gelebte Zivilcourage in der Gesellschaft. Das sollte auch ein Ansporn für andere sein, denn ich will die Sicherheitswacht in Bayern bis Ende 2011 noch deutlich ausbauen."
Die Sicherheitswacht ist in öffentlichen Parks, großen Einkaufs- und Freizeitzentren, Tiefgaragen oder sogar bei Fahndungsmaßnahmen der Polizei aktiv. Sie werden von Bürgerinnen und Bürgern gerne angesprochen und sind so ein Bindeglied zur örtlichen Polizei.
Interessierte können sich bei jeder Polizeidienststelle in Bayern oder bei den zehn Polizeipräsidien direkt melden. Nach einer erforderlichen Personalauswahl erfolgt eine 40stündige Ausbildung durch die Polizei, bevor der eigentliche Einsatz bei einer Polizeiinspektion beginnt. Im Durchschnitt leisten die ehrenamtlichen Helfer monatlich 10 – 15 Stunden Dienst. Nähere Informationen zur Sicherheitswacht, zum Anforderungsprofil und zum Tätigkeitsspektrum finden Sie im Internet unter www.polizei.bayern.de/wir/sicherheitswacht/index.html | |
Weitere Artikel zum Thema Nachrichten - Bayern:
18.11.2011: Fast 55.000 Euro für Jugendherbergen gesammelt - Regierungsvizepräsident Ulrich Böger ehrte oberbayerische Schulen
07.11.2011: Mehr Baugenehmigungen in Bayern - Innenminister Herrmann hofft auf Fortsetzung des Aufschwungs
04.11.2011: Eine Entscheidung für das „Wir“ - Integrationsbeauftragter der Bayerischen Staatsregierung spricht sich gegen doppelte Staatsbürgerschaft aus
27.10.2011: Neuer öffentlich-rechtlicher Vertrag zwischen Freistaat Bayern und BAYERNOIL regelt Gesamtemissionen an SO2
19.10.2011: Sicher unterwegs im Herbst und im Winter - Tipps der Polizei für Autofahrer
12.10.2011: Warnung der Bevölkerung – Probealarm der Sirenenanlagen in weiten Teilen Bayerns am 19. Oktober 2011
23.09.2011: Schulschwänzerinitiative - Innenminister Joachim Herrmann: Sinnvoller Beitrag zur Prävention von Jugend- und Kinderkriminalität
|