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Aufgrund der zahlreichen Schneefälle und anhaltenden Frostperiode wird auch in Ingolstadt die eingelagerte Streusalzmenge immer weniger. Ab sofort greift daher für Streueinsätze ein reduzierter Einsatzplan. Schnee wird auch weiterhin geräumt...
Bereits nach drei von circa fünf Winterdienstmonaten fuhr der Winterdienst bisher zwanzig Prozent mehr Einsätze als im letzten Jahr.
Bei den zahlreichen Schneefällen in den letzten Wochen streute der Winterdienst der Ingolstädter Kommunalbetriebe bereits 1.750 Tonnen Salz. Das sind knapp 90 Prozent der eingelagerten Menge und bereits 500 Tonnen mehr als im gesamten letzten Winter. Eine neue Salzlieferung wurde bereits vor vier Wochen bestellt, jedoch noch nicht ausgeliefert. Aus diesem Grund differenzieren die Kommunalbetriebe ab sofort je nach Witterung ihre Streueinsätze. Bei überfrierender Nässe werden die Haupt- und Busstraßen mit reduzierter Salzmenge weiterhin gestreut. Der Einsatz einer geringeren Salzmenge je Kubikmeter verlängert aber die benötigte Einwirkzeit, um das Eis zu schmelzen. Bei Schneefall räumt der Winterdienst wie gewohnt, allerdings werden nur die Gefahrenstellen wie Kreuzungsbereiche und Steigungen gestreut. Radwege werden bei Schneefall geräumt und generell mit Splitt gestreut. Auch hier werden jedoch Gefahrenstellen wie Brücken weiterhin mit Salz gestreut. Die Ingolstädter Kommunalbetriebe bitten die Auto- und Radfahrer um angepasste Fahrweise und besondere Vorsicht.
Insgesamt war der Winterdienst allein bis zum 1. Februar in 39 Voll- und 16 Teileinsätzen unterwegs. Die Handtrupps sorgten in 21 Volleinsätzen und 18 Teileinsätzen für die Sicherheit an den Gefahrenstellen wie Brücken und im Ampelbereich. Der erste Einsatz war dabei am 12. November an der dritten Donaubrücke wegen Eisglätte. Im Vergleich zum gesamten letzten Winter mit 33 Voll- und 27 Teileinsätzen bzw. 14 Voll- und 12 Teileinsätzen der Handtrupps sind die Einsätze signifikant gestiegen. Bisher wurden dabei ca. 1.750 Tonnen Salz und 300 Kubikmeter Blähschiefer benötigt.
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