Panther eroberten mit dem Auswärtssieg Platz-6 zurück. Thomas Greilinger trifft nach seiner Durststrecke wieder! Mit Greg Thomson als Chefcoach gelang im 2.Spiel zweiter Sieg
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Vor nur knapp 2700 Zuschauern in der Iserlohner Eissporthalle tat sich überraschend wenig im 1.Drittel der DEL-Partie. Zwar hatten die Iserlohn Roosters ein optisches Übergewicht, aber was auf Dimitri Pätzolds Kisterl kam, fischte der Nationaltorwart, der wie Jakub Ficenec, Michael Bakos und Thomas Greilinger in der DEB-Auswahl von Vancouver stand, sicher weg. Auch die Offensivbemühungen der Panther waren nicht gerade zwingend. Anscheinend wussten beide Mannschaften, dass dieses Spiel eine richtungsweisende Bedeutung haben konnte und mit verdeckten Karten agierten.
Im 2.Drittel kamen die Panther etwas entschlossener aus der Kabine, besonders Joe Motzko. Er brachte die Panther nach 21:23 Minuten mit einem herrlichen Sololauf mit 1:0 in Führung. Die Iserlohn Roosters kamen aber durch eine weitere Überzahlmöglichkeit zum 1:1 Ausgleich. Ben Clymer verbüßte ein Vergehen und Quinn Hancock nutzte dies fünf Sekunden vor Ablauf der Strafzeit aus. Die Roosters und ihre Fans zwar aus dem Häuschen, doch die Stimmung der Sauerländer bekam in der 32.Minute einen erneuten Dämpfer. Nach Zuspiel von Carl Corazzini überwand Michael Waginger Iserlohns Goalie Dany aus dem Birken im Nachschuss und es stand 2:1 für den ERC. Noch vor der Pause gelang den Gastgebern der erneute Ausgleich. Wieder war ein Powerplay der Grundstock des Treffers. Tyler Bouck war der Leidtragende, der nach 55 Sekunden abgebüßter Strafe wieder auf das Eis durfte. Jimmy Roy machte in der 39.Minute den 2:2 Ausgleich, der auch zu Beginn des Schlussdrittels noch bestand hatte.
Im Schlussabschnitt galt es zunächst bei den Panthern den Fluch der schlechtesten Mannschaft des letzten Drittels zu besiegen. Diesen statistischen Wert nahmen die Mannen von Trainer Ulrich Liebsch als Anreiz und forcierten ihrerseits das Tempo und gingen aggressiver zu Werke. Zu aggressiv wie sich nach 45 Minuten herausstellte. Zuerst nahm Steven Rupprich auf der Strafbank Platz, 36 Sekunden später gesellte sich Jeff Guiliano dazu und die doppelte Überzahl brachte dem ERC, wenn auch der Treffer eine Sekunde vor Ablauf der letzten Strafzeit erfolgte, die 3.2 Führung. Carl Corazzini war es, der den Abpraller nach Ficenec Hammer die Scheibe im Tor versenkte. Die Panther setzten dieses Mal entschlossen nach und erhöhten gut fünf Minuten vor dem Ende durch Thomas Greilinger auf 4:2. Iserlohn verkürzte zwar zweieinhalb Minute vor Schluss auf 3:4, Torschütze Mads Christensen, doch mehr sprang für die Sauerländer nicht mehr heraus, wenn gleich auch Roosters-Trainer Ulrich Liebsch 85 Sekunden vor der Schlusssirene eine Auszeit nahm. Fotos von: Harley-Davidson
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