In Ingolstadt arbeiten momentan knapp 80.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, eine Steigerung um rund 14.000 seit 1998. Diese zusätzlichen Stellen werden zu achtzig Prozent von Einpendlern aus den Umlandgemeinden besetzt...
Insgesamt kommen täglich etwa 47.000 Menschen nach Ingolstadt an ihren Arbeitsplatz, der größte Teil, ca. 21.500, aus dem Landkreis Eichstätt.
Auch die Zahl der Auspendler ist seit 1998 angestiegen, von rund 10.500 auf gut 14.500 im letzten Jahr. Die Pendlerströme werden also insgesamt immer ausgeprägter, bei einem positiven Pendlersaldo für die Stadt Ingolstadt.
Es gibt zwar Arbeitnehmer, die weite Strecken zwischen Wohn- und Arbeitsort zurücklegen müssen. Die überwiegende Zahl der Pendlerbewegungen findet aber zwischen der Stadt und den Umlandgemeinden statt.
Die meisten Einpendler, nämlich 2.800, kommen aus Gaimersheim nach Ingolstadt, gefolgt von jeweils rund 2.100 Einpendlern aus Manching und Kösching und knapp 2.000 aus der Stadt Neuburg.
Von den 14.500 Ingolstädtern, die nicht in der Stadt arbeiten, fahren 2.200 nach Gaimersheim und knapp 2000 nach München. Rund 1000 Beschäftigte arbeiten in Manching.
Der Anteil der Vollzeit-Arbeitsplätze ist in Ingolstadt weit höher als in vergleichbaren anderen Städten. Außerdem sind in Ingolstadt mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer im produzierenden Gewerbe tätig, was in erster Linie auf den größten Arbeitgeber Audi zurückzuführen ist. Dagegen liegt der Frauenanteil nur bei gut einem Drittel aller Beschäftigten, und ist damit deutlich niedriger als in anderen Städten.
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